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Das Holzkastell
Etwa um 90 n. Chr. entstand ein Holzkastell von 80 mal 84 Metern.
Die Stärke der Truppeneinheit betrug etwa 120 bis 160 Mann. Das
Kastell zeigte die typische Anlage eines römischen Militärlagers
mit Truppenunterkünften, Ställen, Verwaltungs- und Vorratsgebäuden.
Bei der Errichtung des jüngeren, größeren Kastells wurde es eingeebnet.
Um 135 n. Chr. wurde die 2. Raeterkohorte auf die Saalburg verlegt.
Diese Truppe, die ursprünglich aus der römischen Provinz Raetia
- am Alpenrand, südlich der Donau - stammte, war etwa 500 Mann stark
und bestand aus Reitern und Fußtruppen.
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