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Der Limeserlebnispfad Hochtaunus ist das umfangreichste aller Projekte
in Hessen, die dazu dienen, den Limes zu schützen, für
Besucher attraktiver und seine Geschichte, Funktion und Bedeutung
bekannter zu machen.
Der Limes im Taunus
Die Limesstrecke im Taunus bietet sich als Musterprojekt an. Dies
liegt schon allein an der Länge der Teilstückes, das zudem
zu den am besten erhaltenen der einstigen römischen Grenze
zählt. Überreste aller Elemente des Limes sind hier zu
finden: Wall und Graben, Wachtürme und Kastelle unterschiedlicher
Größe, darunter mit der Saalburg sogar das einzige rekonstruierte
Kastell überhaupt. Außerdem gilt die Strecke auch als
einer der schönsten Abschnitte, mitten im Naturpark Hochtaunus,
mit rund 20 Millionen Besuchern jährlich das wichtigste Naherholungsgebiet
der Region. Der Park bietet beeindruckende Naturerlebnisse und wartet
zugleich mit Kulturdenkmälern aus den verschiedensten Zeitepochen
auf.
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Rekonstruierter Wachturm am Gaulskopf (Wp 4/16)
Foto: Römerkastell Saalburg
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Konservierte Fundamente eines Wachturms
(Wp 3/49)
Foto: Römerkastell Saalburg
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Information und Erlebnis
Der Limeserlebnispfad erstreckt sich über eine Länge von
mehr als 30 Kilometern von Glashütten bis Ober-Mörlen,
Ortsteil Langenhain-Ziegenberg

Die Karte zeigt den Verlauf des Limeserlebnispfades
Hochtaunus. Eingetragen sind die Kastelle und die ungefähren
Standorte der Türme. Sie gibt eine Orientierung, auf welchem
Abschnitt der Limeserlebnispfad verwirklicht werden soll.
(Karte: J. Ost)
Der Limeserlebnispfad folgt der Wegeführung des Limesweges,
der bereits durchgehend mit einem stilisierten römischen Wachturm
als Wanderweg markiert ist. Mehrsprachige Tafeln informieren die
Besucher, Wanderer und Radfahrer zukünftig besser über
den Limes und die Römer.
Ein Veranstaltungsprogramm vor Ort wird dafür sorgen, dass
die Informationen auch auf anschauliche und lebendige Weise vermittelt
werden. Von den Besuchern am Limes werden auch die örtliche
Gastronomie und Hotellerie profitieren. Einen weiteren Schwerpunkt
stellen denkmalpflegerische Maßnahmen dar, so die Sanierung
von Mauerwerk oder eine bessere Kenntlichmachung der Denkmalsubstanz.
Das Projekt wird dazu beitragen, dass mehr Menschen über den
Limes, seine Geschichte und Bedeutung Bescheid wissen. Über
den erwünschten Zuwachs an geschichtlichem Verständnis
hinaus kann dieser Effekt auch Zerstörungen durch Unwissenheit
vermeiden helfen. In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig,
schon die Kinder und Jugendlichen mit dem Gedanken des pfleglichen
Umganges mit dem historischen Erbe vertraut zu machen. Hier ist
zum Beispiel an Pflegepatenschaften durch Schulen gedacht.
Idee
Die Idee des Limeserlebnispfades entstand vor einigen Jahren im
Römerkastell Saalburg, noch bevor der Antrag auf Aufnahme in
die UNESCO-Welterbeliste gestellt worden war. Die Konzeption wurde
in enger Abstimmung mit dem Naturpark Hochtaunus erarbeitet. Das
Projekt soll nach und nach realisiert werden.
Für die Einrichtung und Unterhaltung des Limeserlebnispfades
haben sich der Hochtaunuskreis, die Stadt Friedrichsdorf, die Gemeinde
Glashütten, die Stadt Oberursel, die Gemeinde Schmitten, die
Gemeinde Wehrheim und die Stadt Bad Homburg zur Limeserlebnispfad
Hochtaunus gGmbH zusammengeschlossen:
Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH
Geschäftsstelle
Ludwig-Erhard-Anlage 1-5
61352 Bad Homburg v. d. Höhe
Weitere Informationen zum Projekt Limeserlebnispfad Hochtaunus
Infos
auf der Homepage des Hochtaunuskreises ··»
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