Rundweg Saalburg




Der „Rundweg Saalburg“ führt über eine Strecke von 2,4 Kilometer durch den herrlichen Taunuswald rund um die Saalburg (Gehzeit: ca. 45 Minuten). Der Ausgangspunkt liegt an der Südostecke des Kastells (Parkplatz, Nähe Fußgängerbrücke über die B 456).
Festes Schuhwerk empfohlen.

Kennzeichnung des Rundweges:

   

   Karte des Rundweges ··»

Die Karte ist auch an der Kasse des Römerkastells Saalburg erhältlich.

Karte (PDF, 390KB) ··»

Bei einem erholsamen Spaziergang lernen die Besucher „im Vorbeigehen“ archäologische Denkmäler und Rekonstruktionen im Umfeld des Römerkastells kennen. Nähere Informationen geben sechs Tafeln auf Deutsch, Englisch und Französisch.

Die ersten drei Tafeln geben Auskunft über Relikte, die aus der Römerzeit stammen: römische Schanzen, Limesdurchgang und Limes. Drei weitere Tafeln erläutern Rekonstruktionen von archäologischen Denkmälern aus der Römerzeit, die während der Zeit des Wiederaufbaus der Saalburg um 1900 errichtet worden sind: Modellschanzen, Jupitersäule und Mithrasheiligtum.

 

Die Informationstafeln und ihre Themen


SAALBURGPASS: RÖMISCHE SCHANZEN

„Auf dem Saalburgpass
Frühe Anlagen und ein vieldeutiger Gebäudekomplex“
Schon bevor das heute rekonstruierte Limeskastell Saalburg in römischer Zeit errichtet worden war, gab es hier Schanzen, d.h. kleinere befestigte Unterkünfte für Soldaten. Alle militärischen Anlagen dienten dazu, den Übergang über den Taunuspass zu sichern. Die Schanzen zeichnen sich heute als Wälle und Gräben im Gelände ab. Die noch sichtbaren Mauerzüge gehören zu einem späteren Gebäudekomplex, dessen Funktion nicht geklärt ist.

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Tafel Saalburgpass (PDF, 2500 KB) ··»

 

LIMESDURCHGANG

„Limesdurchgang
Nach wenigen Metern verlassen Sie das Römische Reich“
Der Limes wurde am Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. angelegt. Diese Grenze sollte verhindern, dass unkontrolliert Personen die Grenze passieren und Waren ein- und ausgeführt werden. Nur an einem Limesdurchgang, wie er hier an dieser Stelle nachgewiesen ist, konnte man rechtmäßig ein- und ausreisen. Auch im Mittelalter und in der Neuzeit wurde der ehemalige Limeswall als Grenze genutzt.

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Tafel Limesdurchgang (PDF, 4350 KB) ··»

 

LIMES: AUSBAUPHASEN

„Archäologie im Wandel
Das neue Bild vom Limes“
Der Limes hat in den rund 160 Jahren seines Bestehens mehrfach sein Aussehen verändert. Forschungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts führten zu einem neuen Bild von der Anlage in ihrer letzten Phase. Sowohl das alte als auch das neue Bild sind im Gelände rekonstruiert. Die neuen Forschungen machen deutlich, dass der Limes auch in seiner Endphase keine undurchdringliche Verteidigungsanlage war.

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Tafel Ausbauphasen (PDF, 2750KB) ··»

 

MODELLSCHANZEN

„Modellschanzen: Anfänge der Experimentellen Archäologie
Preußische Pioniere in den Fußstapfen der Römer“
Bei den im Wald erkennbaren Wällen und Gräben handelt es sich um Modellschanzen nach dem Vorbild der römischen Schanzen östlich des Saalburg-Kastells. Sie wurden 1913 von preußischen Pionieren mit den technischen Möglichkeiten der Römerzeit errichtet. Es galt unter anderem herauszufinden, wie tauglich die Werkzeuge der Antike waren und welcher Zeitaufwand erforderlich war: ein frühes Zeugnis der Experimentellen Archäologie. Hierbei geht es darum, praktisch zu überprüfen, was man theoretisch über die Vergangenheit weiß oder vermutet.

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Tafel Modellschanzen (PDF, 1200 KB) ··»

 

JUPITERSÄULE

„Jupitersäule aus Mainz
Römischer Götterhimmel im Taunus“
Die Säule wurde zu Anfang des 20. Jh. als weitere Attraktion für das gerade rekonstruierte Römerkastell Saalburg aufgestellt. Sie ist eine ergänzte Kopie eines Steindenkmals, das kurz vorher in Mainz ausgegraben und wieder zusammengesetzt worden war. Es war ursprünglich im 1. Jh. n. Chr. dem höchsten Gott Jupiter geweiht worden. Die ehemals bemalte Säule zeigt die wichtigsten römischen Götter. Sie ist Vorbild für eine große Zahl von Säulen dieser Art in den nordwestlichen Provinzen der Römischen Reiches.

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Tafel Jupitersäule (PDF, 2740 KB) ··»

 

MITHRASHEILIGTUM

„Mithrasheiligtum (Mithräum)
Mysterium um Mithras“
Um 1900 wurden Ausgrabungsbefunde an dieser Stelle– wie man heute weiß – fälschlich als Mithräum gedeutet und daraufhin ein solcher Tempel rekonstruiert. An verschiedenen anderen Kastellen wurden damals vermehrt solche Heiligtümer gefunden. In der Antike stand dieser Gott im Mittelpunkt einer Geheimreligion nur für Männer. Eine große Rolle spielten Gedanken zur Erlösung und zur Wiedergeburt. Die ursprünglich bemalten Kultbilder in den höhlenartigen Innenräumen zeigten Mithras, wie er einen Stier tötet.

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Tafel Mithrasheiligtum (PDF, 2220 KB) ··»

 

Der Rundweg Saalburg ist ein gemeinsames Projekt von Römerkastell Saalburg und Naturpark Hochtaunus.   Die Informationstafeln wurden gespendet von den Lions Clubs: Bad Homburg Kaiserin Friedrich, Friedrichsdorf-Limes, Usingen-Saalburg.

 

 

Der Ausgangspunkt des „Rundweges Saalburg“ liegt am „Limeserlebnispfad Hochtaunus“.

mehr: siehe Saalburg-Limes-Homepage ··»
unter der Rubrik "Limeserlebnispfad"