Digitale Sammlung
Exponate

Viktoria und Adler mit Kranz

Foto - 2. bis Anfang 3. Jh. n. Chr.

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Die durchbrochene Scheibenfibel zeigt die Göttin Viktoria, die auf einer Weltkugel steht und in der linken Hand einen Palmzweig hält. Vor ihr sitzt ein Adler, der einen Lorbeerkranz im Schnabel trägt.

Das Motiv der Viktoria auf der Weltkugel ist ein Reflex der berühmten Bronzestatue, die in der Curia, dem Versammlungsort des Senats, auf dem Forum in Rom stand. Es begegnet während der römischen Kaiserzeit in fast allen Kunstgattungen, auch auf Münzen und Lampen. Die Siegessymbolik dieser Fibel weist auf den militärischen Bereich. Ihr Träger wird sicher ein Soldat gewesen sein.

Fibeln (Gewandnadeln) wie diese wurden in der Antike gleichzeitig als Schmuck und zur Befestigung von Gewändern verwendet.

Thema: Schmuck & Kleidung

Datierung: 2. bis Anfang 3. Jh. n. Chr.

Inventar-Nr.: P 273

Maße: Durchmesser 3,8 cm

Material: Bronze

Fundort: Kastell Saalburg, Taunus

Status: In Ausstellung

Quelle: Fotograf: P. Knieriem für Römerkastell Saalburg